Wir Wassersportler bewegen uns ja hauptsächlich in der horizontalen Dimension. Eher selten geht es abwärts oder aufwärts. Wer schon einmal den Rhein von Duisburg bis Koblenz mit einem Verdränger aufwärts gefahren ist, der kann ein Lied davon singen, wie lange Aufstiege (insbesondere auf dem Wasser) in der Regel dauern. Ausnahmen bilden die zwei Schiffshebewerke in Deutschland, nämlich Scharnebeck/Lüneburg am Elbeseitenkanal bzw. Niederfinow am Havel-Oder-Kanal.

Dieses Video wurde aufgenommen von Peter Widera (Moments-For-Eternity.com). Dabei kam u.a. auch seine DJI-Kamera-Drohe zum Einsatz.

Die Änderungen im Einzelnen

Sportboote bis 20 Meter Länge

Der Sportbootführerschein mit dem Geltungsbereich Binnenschifffahrtsstraßen berechtigt nunmehr zum Führen von Fahrzeugen bis zu einer Länge von 20 Metern ohne besonderen Nachweis der Streckenkunde. Diese Regelung gilt automatisch auch für die Inhaber bereits erteilter Sportbootführerscheine. Eine Umschreibung der alten Führerscheine ist nicht zwingend erforderlich, jedoch möglich, falls gewünscht.

Endlich ist es soweit und das neue Format für unsere Sportbootführerscheine ist bekannt:

2017 01 12 SBF Scheckkarte 01

Neuer Coup von Dobrindt: Führerscheinpflicht für Wassersportler wird abgeschafft!
Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen aus dem Bundesministerium für Verkehrspolitik und Zukunftstechnologien, kurz BMVI, zu erfahren war, wird die Führerscheinpflicht für Wassersportler ab der Saison 2017 komplett abgeschafft. Bereits vor zwei Jahren wurde die Grenze der führerscheinfreien Boote von 5 auf 15 PS erweitert. Nach entsprechenden Studien in den sozialen Netzwerken ist inzwischen einwandfrei belegt, dass Segler und Motorbootfahrer ohne Führerscheine die besseren Freizeitkapitäne sind.