Tourismus/Ausschuss - 06.07.2016
Berlin (hib/wid) Freizeitkapitäne müssen in Deutschland weiterhin nicht befürchten, mit einer Maut zur Kasse gebeten werden. "Es wird keine Sportboot-Vignette geben, definitiv nicht", sagte Enak Ferlemann (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), am Mittwoch bei der Vorstellung eines Sachstandsberichts zum geplanten Wassertourismuskonzept der Bundesregierung im Tourismusausschuss.

Verkehrsminister Alexander Dobrindt will jetzt seine Pläne für eine Sportbootmaut konkretisieren. "Freizeitkapitäne" sollen ab 2019 für die Benutzung von Nebenwasserstraßen eine Abgabe entrichten. Allerdings sollen Boote, die durch "Muskelkraft" angetrieben werden - d.h. Paddel-, Ruder- und Tretboote - von der Abgabe befreit bleiben. 

Nun mal ernsthaft, wer sein Boot im Winter bei Eisgang im Wasser lassen möchte und Angst davor hat, dass es einfriert, zerdrückt wird oder Schaden nimmt, für diejenigen haben wir mal einen Test gemacht, der auch geglückt ist.

Es passiert natürlich genau dann, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Maschinenausfall aufgrund Treibstoffmangels. Nichts geht mehr. Alle Neustartversuche zwecklos. Der Treibstofffilter ist hoffnungslos verstopft. In 99% der Fälle liegt die Ursache im Dieseltank.

Heute habe ich von der Bundesnetzagentur ein sehr interessantes, vierseitiges Schreiben erhalten, welches dokumentiert, dass wir in der "Verwaltungskunst" den Griechen um Jahrzehnte voraus sind.