Eine häufige Fragestellung bei Wassersportlern bezieht sich auf die Entfernung zum Horizont. Oft wird auch die Frage gestellt, aus welcher Entfernung ein hinter dem Horizont fahrendes Schiff gerade noch zu sehen ist. Wir ahnen bereits, dass diese Entfernung davon abhängen wird, welche Höhe das Schiff hat und wie weit sich der Beobachter oberhalb der Meeresoberfläche befindet.

Die Beaufort Skala

Diese Skala zur Beschreibung der Windstärke wurde von Sir Francis Beaufort im Jahre 1806 entwickelt. Während seines Kommandos auf der H.M.S. Woolwich beoachtete er die Wirkung des Windes auf Segel und Schiff, und teilte diese Wirkung in zwölf verschiedene Klassen, bzw. Windstärken ein. Seit dem gibt diese Skala zur Messung der Windstärke, deren Maßeinheit nach seinem Erfinder "Beaufort" [Bft] lautet. 1835 wurde die Beaufortskala auf der Ersten Internationalen Meteorologischen Konferenz in Brüssel als internationaler Standard festgeschrieben.

Unter der Annahme, dass der Wasserstand im Kanal einmal 30 cm höher stehen sollte als im Hafenbecken, werden in der folgenden Rechnung die auf das Hafentor wirkenden Kräfte berechnet. Die Rechnung geht von einer Torbreite von 7,5 Metern aus.

Woher kommt die bei Wassersportlern bekannte Regel "Länge läuft"?

Diese Regel basiert auf der sogenannten Rumpfgeschwindigkeit von Schiffen in reiner Verdrängerfahrt. Die Rumpfgeschwindigkeit ist um so größer, je größer die Entfernung zwischen dem Bug und dem Heck des Schiffes ist. Diese Entfernung wird Länge der Wasserlinie genannt. Bei Rumpfgeschwindigkeit ist das Schiff quasi zwischen seiner Bug- und Heckwelle "gefangen".